Zielkonflikt der Logistik

Eine frühe, viel zitierte Definition der Aufgaben der Logistik nach Jünemann von 1989 lautet: „die richtige Menge der richtigen Objekte […] am richtigen Ort […] zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Qualität zu den richtigen Kosten zur Verfügung zu stellen“ (Jünemann, Pfohl 1989, S. 18).

1995 beschreibt Kuhn die Wettbewerbsrelevanz der Logistik (Kuhn 1995, S. 14) und ordnet sie in ein Spannungsfeld aus Markt, Unternehmen und Kundeninteressen ein.

Produktion, Transport und jegliche andere Aktivität, die für den Kunden von Nutzen sind, verursachen Supply-Chain- bzw. Logistikkosten, deren Senkung im besonderen Interesse der Unternehmen liegt. Die Dimensionen, in denen sich die Entscheidungen von Unternehmen bislang bewegen, werden zunehmend durch ökologische und ressourcenverbrauchbezogene Kriterien erweitert.

 

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Im Zentrum steht die Wirtschaftlichkeit, die im Spannungsfeld aus den Leistungsgrößen kurzer „Durchlaufzeit“ und hoher „Termintreue“ sowie den Kostentreibern möglichst geringer Bestände und möglichst hoher Kapazitätsauslastung steht. Das Zielsystem von morgen wird zusätzlich um ökologische Aspekte, insbesondere die Energieeffizienz, ergänzt. Durch die geänderten Anforderungen entstehen zusätzliche Wechselwirkungen, welche im Forschungsprojekt E²Log detailliert untersucht werden.
Welche Wechselwirkungen zwischen den Leistungs- und Energiegrößen und welches Potenzial für einen idealen Kompromiss dazwischen bestehen, wird in den Anwendungsfällen untersucht.

Detaillierte Informationen finden Sie hier:



 

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