Systematisierungsmodell

Um die Vielzahl der in aktuellen Veröffentlichungen beschriebenen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz einzuordnen, wurde im Rahmen des Forschungsprojektes E²Log ein Systematisierungsmodell entwickelt, das eine 2-dimensionale Einteilung nach Hierarchieebene (horizontale Elemente) und nach Betrachtungsobjekt (vertikale Elemente) ermöglicht.

Die Einteilung der Hierarchieebene orientiert sich an der VDI-Richtlinie 5200 „Fabrikplanung“ (VDI, 2011 S. 7), welche ein Unternehmen in die Ebenen „Netzwerk“, „Standort“, „Gebäude“, „Segment“ und „Arbeitsplatz“ einteilt. Die Unterteilung der vertikalen Ebene erfolgt entsprechend der Aspekte „Organisatorisch“, „Technisch“ und „Produktbezogen“ (Dyckhoff, et al., 2010 S. 16ff.; Weinert, 2010 S. 27ff.).

Die aktuell 136 recherchierten Maßnahmen wurden in das E²Log-Systematisierungsmodell eingeordnet. Zur Verdeutlichung einzelner Maßnahmen können exemplarisch organisatorische Maßnahmen, welche einen Einfluss auf den Energiebedarf haben können, untenstehend entnommen werden.

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Das E2Log-Systematiserungsmodell ermöglicht auf der Anwenderebene, relevante Maßnahmen für anwenderspezifische Verantwortungs- bzw. Tätigkeitsbereiche zu identifizieren und in einen Gesamtzusammenhang einzuordnen. Damit werden dem Anwender unterschiedliche Perspektiven eröffnet, aus denen sich unternehmensspezifische Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ableiten lassen.

 

Projektkonsortium